Nochmals zur Erinnerung:
Morgen (also am Donnerstag, 29.03.2012) findet um 14.30 Uhr die Übergabe der Petition "Für eine menschenwürdige, kommunale Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen in Augsburg" an den Augsburger Stadtrat statt - wer Zeit hat, bitte dazukommen! Die Stadtratssitzung ist im Sitzungssaal (2. Stock) des Augsburger Rathauses; am besten wäre es, wenn ihr schon ein paar Minuten früher vor Ort wärt.
Mittwoch, 28. März 2012
Freitag, 9. März 2012
Kontraste-Magazin berichtet über bayerische Zustände
Hauptbestandteil der Sendung ist der Selbstmord des iranischen Asylbewerbers Mohammad Rahsepar. Es werden zudem andere Sammelunterkünfte im Bundesland und die Essenspaketeregelung angesprochen, welche nur mehr in Bayern gängige Praxis ist. Hier kann man sich den Beitrag ansehen.
Dienstag, 14. Februar 2012
Forum Flucht und Asyl am 13.02.2012
TOP 1: Petition
- derzeit unterstützen 14 Parteien & Organisationen die Petition
- derzeit haben 335 Einzelpersonen die Online-Petition unterschrieben
- die Petition muss weiter öffentlich bekannt gemacht werden, z.B. über persönliches Gespräch, große E-Mail-Verteiler, Einbindung der Mitglieder/Vorsitz des Integrationsbeirates
- direkte Ansprache des „SPD Fachforum Migration“, ggf. Unterschrift der gesamten Partei
- letzter Termin für Unterschriften (Deadline): 24. Februar 2012
- Übergabe der Petition während der Stadtratssitzung am 1. März 2012, 14.30 Uhr
-> muss noch mit OB Gribl abgesprochen werden
-> Presse wird anwesend sein
-> Pressemitteilung wird geschrieben
- Ausweitung der Petition auf den Regierungsbezirk Schwaben im März geplant, da derzeit Trend hin zu kleineren Unterkünften im kleinstädtischen und ländlichen Umfeld
-> direkte Kontaktierung der jeweiligen Stadträte und Fraktionen am Ort (bes. Landkreise und kreisfreie Städte)
TOP 2: Neues Projekt des BIB
- BIB (Bildung, Integration und Beruf) betreibt seit einigen Jahren das Projekt „Kette und Kurbel“, bei welchem Fahrräder von Wertstoffhöfen geholt, von Langzeitarbeitslosen und Fachkräften gemeinsam wieder hergerichtet, und dann günstig verkauft werden.
-> das Projekt soll nun zum Begegnungsanlass für Flüchtlinge und Stadtteilbewohner werden. Flüchtlinge und Einwohner richten gemeinsam Fahrräder her. Die Stadt Augsburg fördert diese Projekt mit Mitteln aus dem Programm „Toleranz fördern“. Die Aktionen finden an Wochenenden statt und werden mit Kinderprogramm und Festlichkeiten kombiniert. Es besteht die Idee, auch Fahrradtrainings für Frauen anzubieten .
TOP 3: ‚Grandhotel‘
- derzeit wird das ehemalige Paul-Gerhardt-Haus umgebaut und renoviert
- es besteht noch keine Genehmigung vom Bauordnungsamt für das Gesamtprojekt
- die Regierung von Schwaben sieht insbesondere Probleme bei der "Vermischung" der verschiedenen Einzelprojekte und damit auch der Zuständigkeit/Verantwortung
-> Asylbewerberunterkunft untersteht der Regierung
-> Kunstateliers, Werkstätten, Tonstudio, Theater, Café, etc. sind privat
- viele rechtliche Fragen sind noch unbeantwortet (z.B. Stellplätze), Genehmigungen stehen aus (z.B. für Gastronomie)
TOP 4: Berichte aus den Unterkünften
- GU Eichleitnerstraße ab 14.2.12 mit Telefonanschluss, derzeit ca. 100 Bewohner, Räumlichkeiten (bes. Sanitärbereiche) wirken ordentlich
- Stellenabbau bei den Unterkünften bei gleichzeitig steigenden Flüchtlingszahlen sehr problematisch:
-> ein Hausmeister betreut mehrere Unterkünfte
-> sinkendes Beratungsangebot der Regierung -> gemeinnützige Verbände müssen Mangel ausgleichen (bei ebenfalls eingeschränkten Möglichkeiten)
- Calmbergstraße: Umbaumaßnahmen im Eingangsbereich und auf den Gängen
- neue Unterkünfte geplant in Zusamaltheim, Immenstadt, Unterwittelsbach, Höchstädt, uvm.
- GU Mering (Pension Niedermaier) soll nur vorübergehend bestehen
TOP 5: Abschiebungsfall einer Roma-Familie in Mering
- 6-köpfige Familie in der GU Mering soll in zurück nach Serbien geschickt werden
- Berichte in den Augsburger Zeitungen (bes. Friedberger Allgemeine) machten Fall bekannt
- juristische Schritte (d.h. Einschalten eines Anwaltes) wurden nicht eingeleitet
-> AFFA kann nicht helfen (v.a. auch da dies kein Einzelfall unter Angehörigen der Roma ist; es gibt rechtlich keine „Gruppenbedrohung“)
-> ggf. könnte eine Spendenaktion für die Rückkehrkosten der Familie gestartet werden
TOP 6: Gründung eines operativen Gremiums
- Bedürfnis nach einer aktiven Gruppe ist vorhanden
- Arbeitsbereiche dieser Gruppe:
-> Anfragen von Organisationen zur aktiven Hilfe (z.B. Spendenaktionen) bearbeiten
-> Hilfe bei aktuellen Einzelfällen (unpolitische Lösung), u.a. Rückkehrkosten
-> Aufklärungsarbeit, z.B. durch Vorträge, Öffentlichkeitsarbeit, Pressearbeit
-> Vernetzung mit anderen Organisationen
- FFA muss eigenen Standpunkt zum Handeln außerhalb der Politik festlegen
- Gründungstreffen der aktiven Gruppe geplant (Termin wird noch im Februar bekannt gegeben), dabei soll auch der Name der Organisation festgelegt werden
Nächstes Forumstreffen am 12. März 2012, 18:30 Uhr in der GU Eichleitnerstaße
(Vorschlag TOP: Prüfung der aktuellen/neuen GU auf Einhaltung der gesetzlichen Richtlinien -> im Raum Augsburg von FFA-Aktiven übernommen?)
Protokoll: Gertrud Jäger
Sonntag, 12. Februar 2012
Unterstützen Sie die Petition!
Das Augsburger Forum Flucht und Asyl hat eine Petition an den Augsburger Stadtrat verabschiedet. Das Papier zielt auf die Unterbringungssituation von Flüchtlingen in Schwaben, insbesondere in Augsburg ab, welche in weiten Teilen unzureichend und menschenunwürdig ist.
Die Lage hat sich aktuell weiterhin verschlechtert, daher rufen wir Parteien, Organisationen und Einzelpersonen dazu auf, die Petition zu unterstützen. Die Petition soll in der Märzsitzung 2012 dem Stadtrat übergeben werden. Einzelpersonen bitten wir die Onlinepetition zu unterschreiben.
Die Petition steht auch zum auszudrucken und weiterverbreiten bereit. Organisationen und Parteien werden extra aufgelistet, hierfür bitten wir eine kurze Mitteilung zu schicken.
Mit dabei sind bisher:
Stellungnahmen von Parteien und Organisationen bitte per E-Mail an:
forumfluchtasyl@googlemail.com
oder postalisch an folgende Adresse schicken:
Beratungs- und Informationszentrum für Flüchtlinge, Schießgrabenstraße 14, 86150 Augsburg
(gesammelte Unterschriftenlisten bitte auch an diese Adresse schicken)
Die Lage hat sich aktuell weiterhin verschlechtert, daher rufen wir Parteien, Organisationen und Einzelpersonen dazu auf, die Petition zu unterstützen. Die Petition soll in der Märzsitzung 2012 dem Stadtrat übergeben werden. Einzelpersonen bitten wir die Onlinepetition zu unterschreiben.
Die Petition steht auch zum auszudrucken und weiterverbreiten bereit. Organisationen und Parteien werden extra aufgelistet, hierfür bitten wir eine kurze Mitteilung zu schicken.
Mit dabei sind bisher:
- Tür an Tür - miteinander wohnen und leben e.V.
- Diakonisches Werk Augsburg e.V.
- Caritasverband für die Diözese Augsburg, Referat Migration und Auslandshilfe
- Werkstatt Solidarische Welt e.V.
- Augsburger Flüchtlingsrat
- Attac - Augsburg
- Forum solidarisches und friedliches Augsburg
- Integrationsbeirat der Stadt Augsburg
- GEW-Hochschulgruppe Augsburg
- Bündnis90/DIE GRÜNEN Augsburg
- Linksjugend (´solid) Augsburg
- Die Linke Augsburg
- Piratenpartei Kreisverband Augsburg
- Fachforum Nachhaltige Stadtentwicklung der Lokalen Agenda 21 - für ein zukunftsfähiges Augsburg
- MLPD Augsburg
- SOLWODI Bayern e.V.
- AWO Augsburg
Stellungnahmen von Parteien und Organisationen bitte per E-Mail an:
forumfluchtasyl@googlemail.com
oder postalisch an folgende Adresse schicken:
Beratungs- und Informationszentrum für Flüchtlinge, Schießgrabenstraße 14, 86150 Augsburg
(gesammelte Unterschriftenlisten bitte auch an diese Adresse schicken)
Sonntag, 22. Januar 2012
Roma-Familie Ajeti soll abgeschoben werden
Familie Ajeti, derzeit wohnhaft in Mering, soll Deutschland innerhalb einer Woche verlassen. Eine Mutter und vier Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren sollen mit Bescheid des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge Deutschland innerhalb einer Woche verlassen. Die Roma-Familie kam im Dezember über München nach Mering in die neue Gemeinschaftsunterkunft in der Pension Niedermaier, nachdem sie Asylantrag gestellt hatte. In ihrem Heimatort Bujanovac bei Vranje, nähe Kosorska Kamenica, im serbischen Grenzgebiet zum Kosovo fühlte sich die Familie nicht mehr sicher...
Montag, 16. Januar 2012
Neues rund ums Grandhotel
Es gibt wieder Neuigkeiten zum Projekt Grandhotel, Augsburg TV hat einen Beitrag gemacht. Am 28.01.2012 gab es eine Livesendung des BR vom Zündfunk aus der Lobby des Grandhotels, die hier nachgehört werden kann. Im Moment ist das Grandhotel vorrübergehend geschlossen, da Verhandlungen mit der Regierung von Schwaben laufen. Am vergangenen Montag waren der Sozialreferent und der Oberbürgermeister im Haus und zeigten sich beeindruckt vom Projekt.
Freitag, 13. Januar 2012
Unterstützen Sie die Petition
Das Augsburger Forum Flucht und Asyl hat eine Petition an den Augsburger Stadtrat verabschiedet. Das Papier zielt auf die Unterbringungssituation von Flüchtlingen für Flüchtlinge in Schwaben, insbesondere in Augsburg ab, welche in weiten Teilen unzureichend und menschenunwürdig ist.
Die Lage hat sich aktuell weiterhin verschlechtert, daher rufen wir Parteien, Organisationen und Einzelpersonen dazu auf, die Petition zu unterstützen.
Einzelpersonen bitten wir die Onlinepetition zu unterschreiben. Die Petiton steht auch zum auszudrucken und weiterverbeiten bereit.
Organisationen und Parteien werden extra aufgelistet, hierfür bitten wir eine kurze Mitteilung zu schicken.
Die Petition soll in der Februarsitzung, den 23.02.2012 dem Stadtrat übergeben werden.
Stellungsnahmen von Parteien und Organisationen bitte per E-Mail an forumfluchtasyl@googlemail.com oder postalisch an folgende Adresse schicken:
Beratungs- und Informationszentrum für Flüchtlinge
Schießgrabenstraße 14
86150 Augsburg
(Unterschriftenlisten bitte auch an diese Adresse schicken)
Vielen Dank
Die Lage hat sich aktuell weiterhin verschlechtert, daher rufen wir Parteien, Organisationen und Einzelpersonen dazu auf, die Petition zu unterstützen.
Einzelpersonen bitten wir die Onlinepetition zu unterschreiben. Die Petiton steht auch zum auszudrucken und weiterverbeiten bereit.
Organisationen und Parteien werden extra aufgelistet, hierfür bitten wir eine kurze Mitteilung zu schicken.
Die Petition soll in der Februarsitzung, den 23.02.2012 dem Stadtrat übergeben werden.
Stellungsnahmen von Parteien und Organisationen bitte per E-Mail an forumfluchtasyl@googlemail.com oder postalisch an folgende Adresse schicken:
Beratungs- und Informationszentrum für Flüchtlinge
Schießgrabenstraße 14
86150 Augsburg
(Unterschriftenlisten bitte auch an diese Adresse schicken)
Vielen Dank
Montag, 9. Januar 2012
Forum Flucht und Asyl am 09.01.2012
Top 1: Ist- Stand Resolution
Es muss noch genau geklärt werden, welche Organisationen angeschrieben wurden.
Die Resolutionen wurden bereits an diverse Adressaten verteilt, bisher kam jedoch noch keine Rückmeldung. Alle Rückmeldungen bitte an folgende email schicken; forumfluchtasyl@googlemail.com
Schriftliche Rückmeldungen an:
Schriftliche Rückmeldungen an:
Beratungszentrum für Migration, Schießgrabenstrasse 14, 86150 Augsburg
Organisationen, Parteien u.s.w. sollen gesondert auf dem Blog aufgelistet werden.
Späteste Rückmeldung ist Mitte Februar.
Organisationen, Parteien u.s.w. sollen gesondert auf dem Blog aufgelistet werden.
Späteste Rückmeldung ist Mitte Februar.
Idee: Stadtratssitzung findet am 23.02.2012 gegen 14:30 statt. Eine Übergabe der Resolution der Organisationen und Initiativen wäre in diesem Rahmen gut wirksam.
Top 2: Flakkaserne /GU in der Neusaesserstr.
Am 31.12.2011 wurde die Flakkaserne geschlossen. Noch wenige Flüchtlinge befinden sich in den Räumen der GU. Eine Räumung findet in den kommenden Wochen statt.
84 Personen wurden in die GU in der Eichleitnerstrasse und 18 Personen in die GU nach Mering verlegt.
84 Personen wurden in die GU in der Eichleitnerstrasse und 18 Personen in die GU nach Mering verlegt.
Top 3: Handhabung von Sachspenden
Es wurde ein Computer als Sachspende für eine GU abgegeben. Angedacht war die Einrichtung eines Computerraumes in der GU in Schwabmünchen. Zur Zeit wird noch abgeklärt, ob in einem Schulungsraum der Computer aufgestellt werden kann. Über die Möglichkeit, einen Inernetzugang frei zu schalten, muss derzeit noch mit der Caritas abgesprochen werden.
Top 4: Familiennachzug aus Somalia
Am 21.12.2011 kam eine Familie aus Somalia im Rahmen des Familiennachzuges am Münchner Flughafen an. Probleme bestanden in der Unterbringung der Familie. In München gibt es für diesen akuten Fall sogenannte „ Clearing“ Häuser. In Augsburg findet man diesbezüglich keinerlei Struktur. In diesem Fall kam die Familie in einer Wohnung für Obdachlose in Augsburg/ Oberhausen unter. Bis das Amt für Wohnungswesen die Zuständigkeit geprüft hat, geht viel Zeit verloren. In wiederkehrenden Fällen, wäre es sinnvoll an die Öffentlichkeit zu gehen und über die Sachlage zu informieren.
Top 5: Operative Gruppe
Top 5: Operative Gruppe
Aus bereits verschiedenen Gründen ist es schwierig unter dem Namen „Augsburger Forum Flucht und Asyl“ Initiativen oder Veranstaltungen zu organisieren.
Die Notwendigkeit einer aktiven/operativen Gruppe in Augsburg wurde festgestellt. Leider gab es noch keine eindeutige Rückmeldung, unter welchem Namen und in welcher Form sich die Gruppe organisieren kann. Bevorzugt würde der Titel und die Form des Flüchtlingsrates, wie in anderen Städten mit aktiver Flüchtlingsarbeit auch. Hierzu wird in Kürze ein Gespräch mit dem Augsburger Flüchtlingsrat angestrebt.
Top 6: Vorstellung des Proviantbachquartiers durch Herr Neumann
Das Forumstreffen fand in den Räumen der GU in der Proviantbachstrasse statt. Herr Neumann, ein Mitarbeiter der Caritas und Betreuer in der Unterkunft stellte die Räumlichkeiten und die aktuelle Situation ausführlich dar.
Ca. 130 Personen (vor allem aus Afghanistan oder afrikanischen Ländern) leben hier in Mehrbettzimmern zusammen. Seit Kurzem besteht Personalstopp für die GU´s. Einige Asylsuchende übernehmen seit dem Nebentätigkeiten, z.B.: als Hausmeisterassisstent oder Reinigungskraft. 4 mal in der Woche findet ein Beschäftigungsangbot für psychisch oder Suchtmittel-Erkrankte statt. Eine medizinisch, therapeutische Betreuung wird durch die Diakonie gewährleistet. Durch das bereits etablierte Hilfsprogramm für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge, kann das Betreuungsangebot für die kommenden drei Jahre ausgebaut werden.
Protokoll: Katharina Hoffmann
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